Obwohl es verschiedene Konstruktionsmethoden für Silikonkautschuk-Tastaturen gibt, weisen die meisten ein ähnliches Format auf: Silikonkautschuk umschließt einen elektronischen Schalter in der Mitte. Unterhalb des Silikonkautschuks befindet sich ein leitfähiges Material wie Kohlenstoff oder Gold. Darunter liegt eine Luft- oder Edelgasfüllung, gefolgt vom Schaltkontakt. Beim Drücken des Schalters verformt sich der Silikonkautschuk, wodurch das leitfähige Material direkten Kontakt zum Schaltkontakt herstellt.

Silikonkautschuk-Tastaturen nutzen die Eigenschaften dieses weichen, schwammartigen Materials, um durch Kompressionsformung ein haptisches Feedback zu erzeugen. Beim Drücken und Loslassen der Taste schnellt diese zurück. Dieser Effekt erzeugt ein leichtes haptisches Gefühl und signalisiert dem Benutzer, dass seine Eingabe korrekt registriert wurde.


Veröffentlichungsdatum: 22. April 2020