Die Härte ist ein wichtiger Indikator für die Qualität von Silikon. Generell gilt: Je höher der Kautschukanteil, desto geringer die Härte. Die Härte von Silikon wird hauptsächlich nach dem Shore-Härtestandard gemessen, und auch das Prüfgerät verwendet ein Shore-Härteprüfgerät. Die Härte variiert je nach Anwendungsbereich des Produkts zwischen 0 und 100 Shore. Silikonprodukte weisen je nach Herstellungsverfahren unterschiedliche Härten auf. Es gibt zwei Arten von Herstellungsverfahren: das Flüssig-Fest-Verfahren.

 

Das Flüssigsilikonverfahren eignet sich zur Herstellung von Silikonkautschukprodukten niedrigerer Qualität (0 bis 20 Grad Celsius). Selbst im Ausgangszustand ist das Material sehr klebrig. Solche Silikonprodukte sind selten, und die Entwicklung von Flüssigsilikonformen ist besonders kostspielig. Für wenige Produkte können die Kosten Zehntausende von Dollar betragen. Die meisten Flüssigsilikonverfahren werden bei Temperaturen zwischen 10 und 20 Grad Celsius durchgeführt. Bei einigen mit Flüssigsilikon hergestellten Silikonkautschukprodukten kann es aufgrund des Materials zu Problemen mit unsauberen Kanten kommen, da diese nicht leicht von selbst entformbar sind. Daher eignet sich das Flüssigsilikonverfahren am besten für Silikonprodukte mit geringer Verarbeitungsgeschwindigkeit, die keine sehr präzise Selbstmontage erfordern. Empfohlene Flüssigsilikonprodukte: Silikonschnuller.

 

2. Im Festkörperverfahren liegt die minimale Weichheit von Silikon derzeit bei etwa 30 Grad und die maximale bei 80 Grad. Zwar sind auch höhere Weichheitsgrade möglich, die Ausfallrate ist jedoch zu hoch, und die Produkte sind sehr spröde und lassen sich nicht leicht selbst entfernen. Daher liegt die optimale Weichheit im Festkörperverfahren zwischen 30 und 70 Grad. Weichere Produkte lassen sich nicht herstellen, die Kanten lassen sich jedoch besser selbst entfernen, und das Produkt hat ein schönes, gratfreies Aussehen.


Veröffentlichungsdatum: 15. September 2022