Neben ihren überlegenen Leistungseigenschaften zeichnen sich Silikonprodukte durch eine weitere Stärke aus: die große Farbauswahl, die ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöht. Doch wie gelingt die Farbabstimmung bei Silikonprodukten?
Die Lösung der Tonisierung
Das Verfahren besteht darin, Silikonkautschuk in einem geeigneten Lösungsmittel zu einer Lösung bestimmter Konzentration aufzulösen. Anschließend werden die Silikonkautschuk- und Kautschuk-Compoundiermittel (ohne Schwefel) gleichmäßig vermischt, das Lösungsmittel bei einer bestimmten Temperatur getrocknet und schließlich der Schwefel in den Kautschukmischer gegeben. Nachteile sind die Komplexität des Verfahrens, ungleichmäßige Dispersion, Farbunterschiede, die schwierige Rückgewinnung des Lösungsmittels, die Umweltbelastung und die geringe Anwendbarkeit.
Farbmischung
Bei den heutigen Silikonprodukten besteht die gängigste Methode zur Farbgebung darin, den Toner direkt dem Trägermaterial zuzusetzen oder ihn zunächst mit dem Trägermaterial zu vermischen und anschließend dem Silikonkautschuk beizufügen. Durch gleichmäßiges Verrühren in einem Silikonmischer wird die gewünschte Farbe erzielt. Die Methoden lassen sich in folgende Typen unterteilen.
Pulverfarbe
Im Mischer werden Pulver und kleine Materialien direkt dem Silikonkautschuk zum Mischen zugegeben. Vorteile sind die einfache Bedienung und die geringen Kosten. Allerdings entstehen beim Mischen Staub, was die Umwelt belastet. Zudem ist eine gleichmäßige Verteilung schwierig, und es kann zu Farbunterschieden kommen. Bei zu grober Körnung können außerdem Farbflecken, Streifen oder chromatografische Verunreinigungen auftreten, was die Anwendung einschränkt.
Paste Farbe
Zunächst wird der Toner mit einem flüssigen Compoundiermittel (z. B. einem Weichmacher) vermischt, mit einer Dreiwalzenmaschine zu einer Paste oder Suspension vermahlen und anschließend in einem festgelegten Verhältnis dem Silikonkautschukprodukt beigemischt. Dieses Verfahren verhindert Staubentwicklung und fördert die gleichmäßige Verteilung des Toners im Kautschuk sowie eine homogene Farbgebung. Allerdings ist der Tonergehalt in der Farbpaste gering, die Farbintensität schwach, und Transport, Verlustgefahr sowie die Anwendung sind für den Anwender umständlich.
Partikelfarbe
Derzeit gibt es zwei Hauptverfahren zur Tonerherstellung. Wie bei anderen Granulierverfahren für pulverförmige Compoundiermittel wird der pulverförmige Toner zunächst mit Tensiden infiltriert und anschließend durch Wachsschmelzen oder Harzschmelzextrusion granuliert. Beim zweiten Verfahren werden Tenside in den Toner infiltriert, die Tonerpartikel anschließend mechanisch verfeinert, um eine Dispersion mit einer bestimmten Konzentration zu erhalten. Diese wird dann mit Latex-Kopräzipitation vermischt, getrocknet und anschließend gewalzt. Granulierter Toner ist einfach anzuwenden, gut dispergierbar, staubfrei, umweltverträglich, liefert leuchtende und gleichmäßige Haarfarben ohne Farbunterschiede und ist daher ein vielversprechendes Farbtonverfahren. Der komplexe Herstellungsprozess und die hohen Kosten von Partikeltoner schränken jedoch seine breite Anwendung ein.
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Veröffentlichungsdatum: 06.01.2022