Wie wir alle wissen, ist Wärmedämmung zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Alltags geworden – ob bei Gebrauchsgegenständen, Industriebedarf oder elektronischen Geräten. Der Bedarf an Wärmedämmmaterialien ist im täglichen Leben unzählig. Je nach Einsatzumgebung werden unterschiedliche Materialien ausgewählt. Doch wie wählt man die richtigen Wärmedämmstoffe aus, damit man sich bei der Nutzung wohlfühlt? Viele Verbraucher sind sich unsicher, insbesondere was die Temperaturbeständigkeit von Silikondichtungen angeht. Möchten Sie mehr darüber erfahren?

 

Silikonkautschukpads finden sich im Alltag und in vielen Branchen, beispielsweise als Gummipuffer für diverse Geräte oder als Stoßdämpfer für hohe Reibungskräfte bei hohen Temperaturen. An anderen Stellen ist eine gewisse Hitzebeständigkeit erforderlich. Silikon zeichnet sich vor allem durch seine Beständigkeit gegenüber hohen Temperaturen, Kälte, Ozon und Umwelteinflüssen aus. Der übliche Höchsttemperaturbereich liegt bei etwa 260 °C. Bei längerer Einwirkung höherer Temperaturen kommt es zu Alterung und Verbrennungen. Dies ist das typische Verhalten von herkömmlichem Silikon.

 

Wenn die Anforderungen an die Hitzebeständigkeit nicht erfüllt werden können, müssen anpassbare Silikonrohstoffe verwendet werden, um höhere Anforderungen zu erfüllen. Diese werden auch oft als Spezialsilikonprodukte bezeichnet. Nach der Optimierung eines weißen Silikonkautschukrohstoffs und der Zugabe von gasförmigem Kohlenstoff und gelben, hochtemperaturbeständigen Additiven kann die Hochtemperaturbeständigkeit in der Regel bis zu etwa 350 Grad erhöht und die Flammschutzwirkung verbessert werden.

 

Was die Kältebeständigkeit betrifft, so hält die derzeitige Silikonkautschukdichtung einer Mindesttemperatur von -40 °C stand und kann daher in herkömmlichen Kühlschränken und Umgebungen mit Gefrierpunkt eingesetzt werden. Auch wenn die Tieftemperaturbedingungen bei Silikonprodukten schwer zu erreichen sind, bietet die -40 °C-Haltbarkeit des Silikons einen relativ breiten Anwendungsbereich. Im Allgemeinen wird diese extreme Temperatur jedoch selten genutzt.

 

Was den Umweltschutz im Hinblick auf die Wärmedämmung betrifft, so kann vermutlich nur Silikagelmaterial einen praktischen Effekt erzielen. In der Leicht- und Schwerindustrie sowie bei elektronischen Geräten werden Gummimaterialien größtenteils bereits durch Silikon ersetzt, offiziell aus Gründen des Umweltschutzes. Dadurch können Wärmedämmung, Hitzebeständigkeit und HWS-Eigenschaften alle erreicht werden. Was spricht dagegen?


Veröffentlichungsdatum: 21. Dezember 2021