Wie funktioniert eine Silikontastatur?

 

 

Zunächst einmal: Was ist ein Silikon-Tastenfeld?

SSilikonkautschuk-Tastaturen (auch bekannt als elastomere Tastaturen) werden in der Unterhaltungselektronik und in industriellen Elektronikprodukten als kostengünstige und zuverlässige Schaltlösung häufig eingesetzt.

Im einfachsten Fall ist eine Silikontastatur eine Art „Maske“, die über eine Reihe von Tasten gelegt wird, um dem Benutzer eine angenehmere und taktilere Oberfläche zu bieten. Es gibt verschiedene Arten von Silikontastaturen. JWT Rubber kann Tastaturen mit deutlich fortschrittlicheren Funktionen als den unten aufgeführten herstellen. Wichtig ist jedoch, dass jeder Entwickler den allgemeinen Prozess versteht, durch den Silikontastaturen Benutzereingaben in Signale umwandeln, die Elektronik und Maschinen steuern.

Silikon-Tastaturknöpfe

 

Silikon-Tastaturproduktion

Silikon-Tastaturen werden im Kompressionsformverfahren hergestellt. Dabei werden Druck und Temperatur kombiniert, um flexible (und dennoch robuste) Oberflächen um die zentralen elektronischen Kontakte zu erzeugen. Silikon-Tastaturen sind so konzipiert, dass sie ein gleichmäßiges haptisches Feedback über die gesamte Oberfläche bieten. Sie sind elektronisch neutral, sodass Störungen durch das Material die Nutzung des Geräts nicht beeinträchtigen.

Ein wichtiger Vorteil von Silikon-Tastaturen liegt darin, dass sie aus einem einzigen Stück Silikongewebe gefertigt werden können, anstatt einzelne Tasten separat herzustellen. Bei Geräten wie Fernbedienungen vereinfacht dies die Produktion (und senkt die Kosten), da die Tastatur als einteiliges Bauteil unter eine Kunststoffhalterung eingesetzt werden kann. Zudem erhöht dies die Beständigkeit des Geräts gegenüber Flüssigkeiten und Umwelteinflüssen. Verschüttet man beispielsweise eine Flüssigkeit auf eine Silikon-Tastatur aus einem Stück, lässt sich diese einfach abwischen, ohne in das Gerät einzudringen und die internen Komponenten zu beschädigen.

 

Innenleben der Silikon-Tastatur

Unterhalb jeder Taste eines Silikon-Tastenfelds befindet sich eine relativ einfache Reihe elektronischer Kontakte, die beim Drücken der Tasten elektronische Impulse abgeben.

Innenleben der Silikon-Tastatur

Beim Drücken einer Taste auf dem Tastenfeld wird der entsprechende Bereich der Silikonschicht eingedrückt. Sobald der Druck ausreicht, um den Kontakt zwischen der Kohlenstoff- und Goldkontaktfläche auf der Taste und der darunterliegenden Leiterplatte zu schließen, ist der Schaltvorgang abgeschlossen. Diese Schaltkontakte sind extrem einfach aufgebaut, was sie kostengünstig und äußerst langlebig macht. Im Gegensatz zu vielen anderen Eingabegeräten (Hallo, mechanische Tastaturen!) ist die Lebensdauer eines Silikon-Tastenfelds praktisch unbegrenzt.

 

Silikon-Tastaturen individuell gestalten

Die Vielseitigkeit von Silikon ermöglicht eine umfassende Anpassung der Tastatur. Der zum Drücken einer Taste benötigte Druckpunkt lässt sich durch die Veränderung der Silikonhärte anpassen. Dies kann bedeuten, dass ein höherer taktiler Druckpunkt erforderlich ist, um den Schalter zu betätigen (wobei die Struktur der Tastenstruktur weiterhin den größten Einfluss auf die Betätigungskraft hat). Auch die Form der Taste beeinflusst das taktile Gefühl. Dieser Aspekt der Anpassung wird als „Klickverhältnis“ bezeichnet und stellt ein Gleichgewicht zwischen dem Bedürfnis nach einem unabhängigen, taktilen Tastendruckpunkt und dem Wunsch der Entwickler nach einer längeren Lebensdauer der Tastatur dar. Bei einem ausreichend hohen Klickverhältnis fühlen sich die Tasten tatsächlich wie beim Klicken an, was für den Benutzer angenehm ist und ihm die Rückmeldung gibt, dass seine Eingabe vom Gerät erkannt wurde.

Grundlegendes Design für Silikon-Tastaturschalter


Veröffentlichungsdatum: 05.10.2020